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Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

Du bist Make-up Artist und und möchtest dich endlich nebenberuflich selbstständig machen? Wenn da nur nicht dieser Meilenstein wäre: wie sage ich es meinem Chef?

Wie du das Gespräch am besten angehst, was du bedenken solltest und was du am besten bereits in deiner Tasche haben solltest, erfährst du in diesem Artikel.

 

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

Erstmal: herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss, endlich richtig durchzustarten! Du bist auf dem richtigen Weg. Wenn ja nur nicht dieses unangenehme Gespräch wäre….
 

Kreisen diese Sätze auch in deinem Kopf?

… er hat bestimmt was dagegen!
… das Gespräch wird sicher unangenehm!
… ich habe Angst davor…
… was sage ich am besten?
… er wird sicher denken, ich möchte mir damit etwas Neues suchen und dann kündigen.
… er wird es nicht erlauben.
 

 

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

Im Rahmen dieser Gedanken hast du dich sicherlich ganz heimlich schon mal gefragt:

Muss mein Chef überhaupt von meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit als Make-up Artist erfahren?

Nun ja, müssen ist relativ! Die Gesetzeslage sichert jedem laut 12 GG eine freie Berufswahl zu. 
Häufig sind aber entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag hinterlegt, die solche Fälle regeln. Unter anderem gibt es die, dass eine weitere Arbeit einer Zustimmung bedarf.

Ist dies der Fall, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als das Gespräch zu suchen.

Mein Tipp für dich: 

Auch wenn diese Zeile bei dir nicht hinterlegt ist, rate ich dir, mit offenen Karten zu spielen!

Denn sagst du nichts, kann das Vertrauensverhältnis zu deinem Arbeitgeber Schaden davon tragen und im Endeffekt alles um einiges schwieriger machen. Mal angesehen davon: wer will schon dauerhaft mit seinem Business Verstecken Spielen?

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

 Das Rechtliche als Hintergrund

In diesem Zusammenhang sind zwei Gesetzesauszüge für dich interessant:

Artikel 12 GG – ein komplettes Verbot des Nebenerwerbs ist unzulässig. Der Bedarf einer Zustimmung ist zulässig, darf aber nur unter wichtigen Gründen wie ein Interessenskonflikt verweigert werden.

(Quelle: Gruenderlexikon.de)

Damit solltest du dich gegebenenfalls näher beschäftigen, diese Angaben sind ohne Gewähr und sollten vorab von deiner Seite ebenfalls geprüft werden.

 

Worauf ich aber mit diesen Zeilen hinaus will:

theoretisch dürfte deinem Wunsch, nebenbei selbstständig als Make-up Artist zu arbeiten, nicht viel im Wege stehen!

Wenn deine Tätigkeit als Make-up Artist:

 

  • außerhalb deiner regulären Arbeitszeit stattfindet
  • deinen Hauptjob nicht leiden lässt
  • du die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes nicht überschreitest
  • du nicht im Urlaub deines Hauptjobs arbeitest und somit deine Erholung gefährdest
  • und du natürlich auch nicht in deinem Nebenerwerb arbeitest, wenn du in deinem Hauptjob krank geschrieben bist

dürfte es eigentlich von Arbeitgeberseite kein Problem sein.

Aber jetzt kommen wir zu den springenden Punkt!

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

Meine Top-Tipps für dich:

1. Termin machen!

Vereinbare einen Termin und kommuniziere direkt, worum es gehen wird. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe denn du kannst nicht zurück rundern und dein Gegenüber hat nicht das Gefühl, von der Thematik überrumpelt worden zu sein.

2. Selbstsicher auftreten!

Und das kannst du ohne Zweifel tun, denn du ziehst, in der Theorie ist das Gesetz auf deiner Seite. Nutze diese Information aber keinesfalls als Druckmittel, denn wirklich keiner mag das Gefühl, gedrängt worden zu sein. Mit Zucker fängt man eindeutig mehr Fliegen als mit Essig!

3. Vorbereitet sein!

Vorbereitung hilft oft, um die Nervosität im Zaum zu halten. (By the Way, kennst du meinen Blogartikel zu dem Thema Nervosität vor dem Make-up Job? Auch da geht es darum, wie man sich gut vorbereiten kann und was im Akutfall hilft – nimm dir gerne auch von dort Inspirationen!) Mache dir vor deinem Gespräch Gedanken, wie sich dein Job und deine nebenberufliche Selbstständigkeit als Make-up Artist vereinbaren lassen. Je weniger dein Chef das Gefühl hat, dass dein Nebenerwerb deine Arbeit bei ihm stört, umso besser!

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

Schriftlich ist noch besser als ein Handschlag!

Eine mündliche Zusage würde reichen, aber sicher ist sicher! Hast du eine schriftliche Genehmigung, so hast du immer „was in der Hand“ falls Chef oder Management wechseln oder aus anderen Gründen plötzlich niemand mehr von der Abmachung weiß!

Make-up Artist: nebenberuflich selbstständig – wie sage ich es meinem Chef?

So viele Tipps für dein Gespräch! Ich hoffe, du konntest etwas für dich mitnehmen und fühlst dich nun bereit, deine Träume anzugehen. Ich bin mir sicher, auch das Gespräch mit deinem Chef wird gut verlaufen. Falls du noch zögerst: denk daran, ein Schritt nach dem anderen und jeder Punkt von deiner Liste, der abgehakt ist, bringt dich einen Schritt näher zu deinen Träumen und Wünschen! Viel Erfolg dabei!

 

Du bist noch nicht so weit? Aber das Thema Make-up nebenberuflich interessiert dich brennend? 

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Und wieder jede Menge Tipps und Infos für dich!.

Auf Instagram findest du einen passenden Beitrag zum Thema, kommentiere dort doch gerne, wie DEIN Gespräch gelaufen ist!

Alles Liebe und viele Grüße

Jessica Hubert-Bax

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