Make-up Artist / Visagist – Start-Tipps – so fängst Du richtig an!

Make-up Artist / Visagist – Start-Tipps – so fängst Du richtig an!

Make-up Artist oder Visagist werden ist gar nicht so schwer, wie Du denkst! Mit diesen Start-Tipps gelingt Dir der Einstieg als Make-up Artist. Wie Du ganz einfach nebenbei startest und was Du alles wissen solltest!

Hey! Wie schön, dass Du reinschaust auf dem Blog! Hier findest Du super viele Tipps für Make-up Artisten, und diejenigen, die es werden möchten. Oder Du bist vielleicht in der Beauty-Branche und möchtest professionell schminken und make-up richtig lernen? Dann bist Du hier genau richtig!

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Du richtig anfängst als Make-up Artist bzw. Visagistin und worauf Du unbedingt achten solltest.

Wie ich Make-up Artist geworden bin – neben meinem Vollzeitjob!

Vorweg erst einmal eine kurze Story, wie ich damals überhaupt gestartet bin! Ich habe im Jahr 2015 den Entschluss gefasst, endlich Make-up Artist zu werden.

Eigentlich habe ich eine klassische kaufmännische Ausbildung und Betriebswirt und war sehr lange bei einem Investment-Unternehmen beschäftigt. Ich habe meine damalige Arbeit geliebt, durfte viel reisen und sie war wirklich anspruchsvoll.

Doch ich wollte unbedingt eine Veränderung! Kennst Du das auch? Wenn einen dieses Gefühl nicht mehr loslässt, etwas Neues zu beginnen? Wirklich sehr lange habe ich überlegt, was ich gerne machen möchte. Schon immer hat mir Make-up total viel Spaß gemacht aber ich war super unsicher, ob man damit überhaupt Geld verdienen kann und es sich lohnen würde.

Schade, wenn ich eine Sache bis heute bereue, dann ist es, dass ich nicht schon viel früher damit begonnen habe! Sonder viel zu viel Zeit damit verbracht habe, immer wieder alles zu überdenken und zu zweifeln. Also wenn ich Dir schonmal einen Tipp geben kann: Denke nicht lange nach, das Leben ist zu kurz, mache das was Dir Spaß macht! Geld und Erfolg folgt immer der Freude!

Nun, ich habe damals dann einfach einen Make-up Workshop als Wochenendkurs in Frankfurt belegt und ein Zertifikat als Visagistin erhalten. Zusätzlich habe ich mir einfach ganz viel selber beigebracht und ständig geübt und mich weitergebildet!

Ebenso habe ich viele Kurse und Einzelworkshops bei anderen Make-up Artisten belegt. Für mich kam eine monatelange Vollzeit-Ausbildung nicht in Frage, da ich ja noch einen Job hatte.

Heute, fast 5 Jahre später, bin ich Vollzeit- Make-up Artist, arbeite für die Werbung und fürs Fernsehen aber auch für Events, Brautstylings, gebe Workshops und habe mein eigenes Onlinebusiness. Verrückt wie alles gekommen ist!

Meine Starttipps, wenn Du nebenbei Make-up Artist werden möchtest

Nun kommen wir aber mal zu meinen Start-Tipps für Make-up Artists, und diejenigen, die es werden möchten:

1. Tipp: Habe eine Struktur und einen Plan 

Als ich angefangen habe professionell Make-up anzubieten, bin ich eher nur so rum geschwommen. Ich wusste überhaupt nicht, woran ich arbeiten sollte und hatte keine Ansätze und Aufgaben, die ich abgearbeitet habe. Mir hat zu der Zeit auch ein richtiger Ansprechpartner unheimlich gefehlt. Ich konnte mich nicht so wirklich mit jemandem austauschen und habe auch leider keine passende Literatur gefunden oder ähnliche Tipps online.

Make-up Artist werden bedeutet nicht einfach zu schminken. Sondern viele andere Bereiche spielen ebenfalls eine Rolle, denn Du bist ja dann sozusagen selbstständig – wenn auch nebenbei. Daher plane Deine Vorgehensweise richtig. Nehme die jede Woche oder jeden Monat neue Ziele und Aufgaben vor, die Dich einen Schritt weiterbringen.

Zuerst fokussiere Dich auf alle administrativen Dinge wie Anmeldungen, Versicherung etc. Dann baue Dein Make-up Wissen auf und übe. Werde Sichtbar und schaue, das Du online sowie auch offline gut zu finden bist.

Nur mit einem guten Plan, spart man Zeit und Geld und kommt strukturiert nach vorne.

Damit wir uns gegenseitig unterstützen und austauschen, habe ich eine private Facebookgruppe gegründet, wo wir uns gegenseitig beim Start helfen! Schon über 1.100 Einsteiger-Make-up Artisten sind nun in der Gruppe. Komme doch gerne mit dazu! Hier gehts weiter zur Gruppe.

2. Tipp: Fokussiere Dich nicht zu sehr auf Make-up Produkte

Der Markt gibt einem so vor, was man haben muss und leider lässt man sich so oft davon beeinflussen. Man denkt, dass man gut wird, wenn man bestimmte Make-up Produkte hat. Aber das stimmt natürlich rein gar nicht. Ich hatte auch hier wieder keine richtige Struktur und Plan, was denn überhaupt sinnvoll ist in meinem Make-up Artist Starter- Kit und was nicht.

Daher habe ich sehr viele Make-up Produkte gekauft und sehr viel Geld ausgegeben. Was absolut unnötig war, denn man braucht nicht alles was es unter der Sonne gibt!

Da haben mir einfach die Erfahrungswerte gefehlt, was wichtig ist und was unwichtig ist. Ich wünschte, ich könnte davon so einiges rückgängig machen und hätte von vielen Produkten das Geld zurück. Aber Du weißt ja bestimmt, wie es ist… beim Make-up Kauf kennt man oft so gar keine Grenzen 🙂

Hier daher meine Tipps: achte darauf, dass Du Dir am Anfang hochwertige Foundations, Pinsel und Lidschatten anschaffst. Weniger hochwertig müssen Dinge wie Lippenstift und Rouge sein. Oft bieten Firmen auch Rabatte an für Selbstständige. Nutze also diese Rabatt aus! Zum Beispiel gibt es Rabatte bei MAC Cosmetics, Kryolan und Bela-Kosmetik. Beschränke Deine Make-up Produkte auf das Minimum!

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3. Tipp: Direkt richtige Preise anbieten

Da man so unsicher ist am Anfang, denkt man öfters auch, man ist noch nicht gut genug. Daher sind die Preise oft unterirdisch. Tue das nicht! Denn dadurch machst Du den Markt kaputt, wenn Du wesentlich günstiger bist als andere Make-up Artist Kollegen.

Zudem hast Du dann kein Make-up Artist Business sondern einfach nur ein teures Hobby!

Du tust Dir und auch allen anderen keinen Gefallen damit. Natürlich darfst Du erst einmal günstiger starten, solltest aber trotzdem nicht zu weit darunter liegen. Schaue Dir also einfach mal die Preise der Make-up Artisten aus Deiner Region (oder generell aus Deutschland) an. Vielleicht kannst Du deren Erfahrungs-Level etwas abschätzen und dann für Dich Deine richtigen Preise ableiten.

4. Tipp: Netzwerk ausbauen

Ich dachte, wenn ich richtig schminken kann, dann kommen die Kunden schon irgendwie angeflogen. Ganz nach dem Motto „Hallo – hier bin ich und mache Make-up“.

Leider habe ich zu Beginn meiner Make-up Artist Karriere nicht unbedingt alle Marketingkanäle schlau genutzt um Kunden zu generieren. Öfter einfach mal was Privates gepostet oder Dinge, die nicht meine Kunden ansprechen. So ist natürlich wirklich viel Zeit verflossen, bis meine Kunden auf mich aufmerksam wurden. Schaue also, dass Du die verschiedenen Netzwerke und auch Deine Webseite sinnvoll einsetzt und nutzt.

Ich hoffe diese Start-Tipps für Make-up Artisten gefallen!

 

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Schaue Dich auch gerne auf dem Blog um, hier findest Du jede Menge Tipps! 

Bis bald,

alles Liebe

Tina

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