Immer diese negativen Glaubenssätze!

Immer diese negativen Glaubenssätze!

Heute stand eigentlich etwas ganz anderes auf meinem Tagesplan! Doch ich spüre gerade einen ganz anderen Impuls.. einfach zu schreiben.. Über ein sehr spannendes Thema! Vielleicht kommt Dir das bekannt vor?

„Andere Leute müssen schwer schufften, um Geld zu verdienen! Das Leben ist hart! Geld verdienen ist schwer!“ – also blieb ich in meinem Hamsterrad und war froh und dankbar, einen Büro- Job zu haben! Immerhin einen Job zu haben um mir Dinge zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche und die mich eigentlich nicht erfüllen. Um mir einen Urlaub leisten zu können.. Aber nur 1x im Jahr und nur in der Woche, in der die Kollegen da sind! Wirklich? Ist das alles? Ist es das? 

Jetzt sitze ich hier, es ist 12:55 Uhr an einem Dienstag und ich trinke Kaffee.. Es regnet draußen und ich habe heute schon Sport gemacht und tue, was mir gut tut! Gleichzeitig tue ich das, was mich wirklich erfüllt: Coach zu sein! Anderen Menschen zu helfen ihr Business richtig zu starten – ihren Traum zu leben! Heute Vormittag hatte ich ein tolles 1:1 Coaching und das Gespräch war so schön! 

Hätte ich also an einem gewissen Punkt so manche Glaubenssätze nicht für mich aufgelöst, würde mein Leben wahrscheinlich gerade anders aussehen! War das super einfach? Nein auf keinen Fall! Aber es hat sich sowas von gelohnt! 

Und ich bin hier um Dich zu fragen: kennst Du diese limitierenden Glaubenssätze? Diese Gedanken, die Dich Kleinhalten? Hier einige Beispiele für Dich:

  • Geld verdienen ist schwer
  • Erfolg ist schwer
  • Make-up Artist zu sein ist unmöglich
  • Ich kann mich nicht einfach so selbstständig machen
  • Man braucht einen vernünftigen Job! 
  • Ich bin nicht gut genug
  • Mit 30 muss man verheiratet sein und Kinder haben

Aber wenn all diese Dinge, und noch mehr, stimmen würden, dann hätte ja niemand Erfolg, oder? Warum leben wenige Menschen so wie sie möchten und sind erfüllt und glücklich und andere verbringen ihre Zeit im Mangeldenken und kommen nicht vorwärts? Woran liegt das?

Zu allererst an blöden Glaubenssätzen, die im Kopf rumschwirren und denen wollen wir heute mal auf den Grund gehen! 

Was sind Glaubenssätze?

Negative Glaubenssätze nehmen uns den Mut und beschweren unser Leben. Sie sind fest integriert und beinflußen uns – oft total unbewusst! Es sind die doofen Geschichten, die wir uns erzählen! Die doofen Geschichten, die wir als Wahrheit bezeichnen. Die doofen Geschichten, die wir einfach glauben. Sie hindern uns an unserem Fortschritt. Sie enthalten Meinungen über uns und die Weltansicht.

Wie gehen wir damit um?

Nun in der Regel läuft einfach ein Programm in uns ab und wir leben damit. Damals galten Sie als Überlebensstrategie doch heute bräuchten wir dringend mal ein Update! Obwohl uns so manche negativen Glaubenssätze bewusst sind, fällt es uns doch oft schwer, sie loszulassen! Ich betrachte es eher als einen Prozess. Sich darüber schonmal im Klaren zu sein, ist der erste Schritt in die richtige Richtung! 

Warum ist es so wichtig, sich bewusst zu werden?

Zunächst einmal ist es sehr wichtig, herauszufinden, was wir uns denn genau erzählen? Wovon sind wir überzeugt? Das ist deshalb so wichtig, weil sich danach die Qualität unseres Lebens entscheidet. Wir handeln danach was wir glauben. Was wir denken bestimmt unser Leben. Wahrscheinlich hast Du auch schonmal davon gehört immer positive zu denken und wie positive Gedanken Dir ein positives Leben ermöglichen. Nur, wenn Du oberflächlich „positiv“ denkst und in Wahrheit ganz viele Zweifel und Glaubenssätze in Deinem Kopf umher schwirren, wie soll sich dann etwas ändern? Aus diesem Grund müssen wir uns auf die Reise begeben und uns über diese Dinge wirklich klar werden und sie dann ändern.

Was können wir tun um die Glaubenssätze aufzulösen und ein vertrauensvolles, losgelöstes Leben zu führen?

1. Glaubenssätze herausfinden:

Frage Dich doch einmal, wie Du in jedem Lebensbereich denkst. Was löst es in Dir aus, wenn Du an folgende Bereiche denkst? Was kommt als Erstes hoch? Etwas Postives „Geld ist immer da“ oder etwas negatives „ich habe nie Geld“.. „Ich finde nie einen Partner“ oder „Ich vertraue und glaube, dass der richtige Partner kommt“ etc. 

Wie denkst du also über diese Bereiche?

  • Geld
  • Beziehungen
  • Erfolg
  • Business
  • Job
  • Hobby’s
  • Freundschaften
  • Familie

Eine weitere Möglichkeit ist Deine Verallgemeinerungen aufzudecken. Vielleicht nutzt Du gewissen Sprichwörter oder Beispiele wie „Männer sind immer untreu“, „Chefs sind immer streng“ „Meine Familie versteht mich nie“ „Das Leben meint es nicht gut mit mir“.

Nimm Dir jetzt Papier und Stift und schreibe einfach mal alles auf, was Dir dazu einfällt! Gleich geht es weiter mit der nächsten Umsetzung. Ich weiß, dass kann wirklich sehr herausfordernd sein aber es ist wirklich wichtig, ehrlich zu Dir selbst zu sein. 

Und, als kurze Randnotiz: es geht nicht darum, alle Glaubenssätze mit einem Male aufzulösen. Es geht darum, achtsamer zu werden.. Die Glaubenssätze und sich selbst zu kennen und dann Stück für Stück umzudenken.

2. Glaubenssätze neu denken

Hast Du Deine Liste mit den negativen Glaubenssätzen fertig? Nun überlege Dir zu jedem dieser Sätze, was Du stattdessen lieber denken würdest? 

Welche dieser Sätze steht mir im Weg? Welcher hindert mich daran mein Traumleben zu leben? Welcher Glaubenssatz tut mir gut und stärkt mich (natürlich gibt es auch positive Dinge, die wir uns sagen „alles ist gut“).

Schreibe also nun neben jeden Glaubenssatz von Schritt 1, was den Satz besser machen würde. Hier noch Beispiele:

Statt „Ich habe nie Erfolg“ ist doch „Ich schaffe alles“ ein viel schönerer Satz! Auch wenn Du zu Beginn diesen neuen Satz vielleicht noch nicht zu 100% fühlst und denkst, Du erzählst Dir selbst ein Märchen. Das ist völlig normal! Dazu kommen wir später noch. Jetzt geht es erstmal darum, den negativen Einfluss bewusst wahrzunehmen und bewusst in etwas Positives umzuwandeln.

3. Negative Glaubenssätze entkräften!

Nun gehts an den letzten Schritt. Wir haben also jetzt schon herausgefunden, welchen Bullsht wir uns erzählen.. Oh das kann wirklich eine ganze Menge sein! Jetzt haben wir uns auch schon überlegt, was viel vorteilhafter für uns wäre und was uns zu Glück, Erfolg, Zufriedenheit und einem glücklichen Leben führt! Jetzt geben wir der Sache wirklich noch den Rest in dem wir die fiesen Sätze hinterfragen!

  • Stimmt der negative Satz?
  • Ist das wirklich wahr?
  • Was wäre, wenn ich das nicht denken würde!

„Ich bin zu alt um etwas Neues zu starten“

Wenn ich das nicht denken würde, würde ich wahrscheinlich einfach loslegen – mich mit dem Thema Selbstständigkeit zu befassen, oder erstmal Nebengewerbe. Ich würde einfach mal meine Nageldesignerin fragen, wie sie das gemacht hat. Dann würde ich mir überlegen, was die logischen ersten Schritte sind.

„Ich habe keinen Erfolg“

Wenn ich das nicht denken würde, dann würde ich alles komplett neutral betrachten und mich einfach fragen, wo ich denn konkret hinmöchte. Was kann ich denn konkret dafür tun und wer kann mir helfen! Andere Menschen sind erfolgreich, warum nicht auch ich?

Du weißt, was zu tun ist.. Los gehts an die Arbeit. Jetzt wird die Liste erneut aufgerollt und wir überlegen uns, wie das Leben sein könnte oder zumindest die Gedanken, wenn wir die negativen Sätze in Frage stellen und umkehren. 

Puh das war ganz schön anstrengend und auch notwendig, oder?

Wie geht es nun weiter?

Jeden Tag sollten wir achtsam sein und unsere Gedanken und Worte etwas kontrollieren und dann umkehren. Es braucht etwas Zeit, Geduld und Disziplin, neue Gedanken zu denken und zu verinnerlichen. Alte Glaubenssätze loszulassen und sich neu zu programmieren. Mache es Dir zur Angewohnheit, Deine Liste regelmäßig durchlesen und Dich an ein Leben ohne diese negative Sätze zu erinnern! 

Das ist der erste wichtige Schritte, damit sich für Dich etwas ändert. Damit Du es Dir endlich erlaubst, dass sich etwas ändert. Damit sich Dein Leben frei entfalten darf! 

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Alles Liebe, 

Tina

Beitrag von: Tina Follmann

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